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Hauptkreuzung: Bebauungsplan für den Ausbau

Bereits seit Jahren ist er in der Diskussion und in der Feinabstimmung mit verschiedenen Fachbehörden: der Ausbau der Hauptkreuzung (Plaidter-/Haupt-/Koblenzer-/Oberpfortstraße). Die dort von der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann und Partner mbH aus Thür vorgeschlagene Kreisellösung mit dem Ausbau und der Verlegung von Bushaltestellen und dem Abriss des Anwesens Plaidter Straße 1 geht damit nun in eine entscheidende Phase, nachdem mit dem Land Rheinland-Pfalz geklärt werden konnte, welche Teilflächen von welchem Baulastträger finanziert bzw. bezuschusst werden können.


Für den umfangreichen Ausbau dieser Kreuzung ist nunmehr die Schaffung von Baurecht erforderlich. Dies erfolgt über einen Bebauungsplan, der jetzt im zuständigen Bau- und Planungsausschuss des Gemeinderates einstimmig beschlossen wurde.


In Kürze erfolgt damit sowohl die Einbindung der Fachbehörden als auch die Öffentlichkeitsbeteiligung, so dass sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein Bild von der geplanten Ausbaumaßnahme machen können. Zentraler Punkt der Maßnahme ist ein großer Kreisel (13-Meter-Radius), auf den die Plaidterstraße, die Hauptstraße und die Koblenzer Straße - also mit insgesamt 3 Ästen - zugeführt werden. Die Oberpfortstraße mündet noch vor dem Kreisel dann ausschließlich in die Koblenzer Straße. „Damit werden die Kreuzungs- und Abbiegeverkehre dort deutlich entkrampft und der Verkehr dort wird sicherer und flüssiger ablaufen können“, so die einmütige Würdigung der CDU-Fraktion nach der letzten Ausschusssitzung. „Gut, dass diese wichtige Infrastrukturplanung nunmehr zielgerichtet fortgeführt wird!“, bekräftigt der Fraktionsvorsitzende Torsten Welling das Vorgehen.


Drei Detailanregungen der CDU-Fraktion fließen noch in die Ausbauplanung mit ein, zum einen soll die Einmündung des Saalgangs in die Hauptstraße im Zuge der Maßnahme berücksichtigt werden, sie ist auch wichtig für die Erreichbarkeit der Kirchenparkplätze auf dem Dechant-Scheid-Platz. Zum anderen legt die CDU-Fraktion Wert auf eine sichere Fußwegeführung zwischen dem Fußgängerüberweg Plaidter Straße hinunter zur Klöppelsgasse, da dieser „Kurzschluss“ heute schon als Schul- und auch Kindergartenweg gut benutzt wird. „Hier gilt es zu verhindern, dass durch die Neukonfektionierung des gesamten Parkplatzes zwischen Klöppelsgasse und Plaidter Straße neue Gefährdungen für die dortigen Fußgänger geschaffen werden.“, so Frank Hastenteufel in der Ausschusssitzung. Zum Dritten soll geprüft werden, ob in der Oberpfortstraße ebenfalls ein Fußgängerüberweg zur besseren Erreichbarkeit der Bushaltestelle vor dem Hotel Arosa erzielt werden kann. Seitens der anderen Ausschussmitglieder wurde zudem angeregt, die entstehende Kreiselinnenfläche mit einer Grünanlage zu gestalten.


Wenn das Verfahren nunmehr gut und zügig durchgeführt wird, kann im Sommer noch Baurecht bestehen und dann die Ausführungsplanung sowie die Bau- und Finanzierungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb Mobilität auf den Weg gebracht werden.

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